{"id":339,"date":"2012-10-11T07:39:43","date_gmt":"2012-10-11T07:39:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wohnzimmer.org\/ratgeber\/?p=339"},"modified":"2012-10-11T07:39:43","modified_gmt":"2012-10-11T07:39:43","slug":"richtig-heizen-im-wohnzimmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wohnzimmer.org\/ratgeber\/339\/richtig-heizen-im-wohnzimmer\/","title":{"rendered":"Richtig heizen im Wohnzimmer"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Herbst beginnt auch die Heizperiode. Da die W\u00e4rmeenergie den gr\u00f6\u00dften Teil der gesamten Energiekosten ausmacht, l\u00e4sst sich durch richtiges Heizen schnell und ohne gro\u00dfen Aufwand bares Geld sparen. Ein paar einfache Regeln helfen, den Heizkostenverbrauch deutlich zu reduzieren.<!--more--><\/p>\n<h3>Vorsicht vor kalten W\u00e4nden<\/h3>\n<p>F\u00fcr die meisten Menschen wird eine Temperatur zwischen 19\u00b0C und 22\u00b0C bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 35 und 60 Prozent als behaglich empfunden. Allerdings h\u00e4ngt das Wohlf\u00fchlen auch immer vom individuellem Empfinden, der jeweiligen k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4t und der Kleidung ab. Eine weitere Rolle f\u00fcr die wahrgenommene Temperatur spielt auch die W\u00e4rme der umgebenden Wandoberfl\u00e4chen. <strong>Je k\u00e4lter die W\u00e4nde sind, desto h\u00f6her muss die Raumtemperatur sein, damit ein Zimmer immer noch gem\u00fctlich bleibt.<\/strong> Grunds\u00e4tzlich gilt es deshalb, ein Ausk\u00fchlen der W\u00e4nde zu vermeiden. Deswegen sollten auch R\u00e4ume, die \u00fcber l\u00e4ngere Zeit nicht genutzt werden, nie ganz ausk\u00fchlen. Es ist langfristig g\u00fcnstiger eine relativ niedrige Temperatur zu halten, als den gesamten Raum und besonders die W\u00e4nde immer wieder neu aufzuheizen.<\/p>\n<p>Speziell das Wohnzimmer sollte nicht \u00fcberheizt werden. In der Regel reicht eine Temperatur von 20\u00b0C bis 21\u00b0C v\u00f6llig aus. Dabei hilft auch eine der Jahreszeit angepasste Kleidung. Tags\u00fcber, wenn niemand zu Hause ist, kann die Temperatur selbstverst\u00e4ndlich noch weiter abgesenkt werden. <strong>Als Faustregel gilt, dass 1\u00b0C Temperaturunterschied 6 Prozent beim Verbrauch von Heizenergie ausmacht. Bei einem Absenken der Zimmertemperatur von 24\u00b0C auf 19\u00b0C l\u00e4sst sich also rund ein Drittel der Heizkosten sparen.<\/strong> Bei den Thermostatventilen entspricht die mittlere Einstellung 20\u00b0C, bei einem f\u00fcnfstufigen Thermostat entspricht jede weitere Stufe einem Temperaturanstieg von 4\u00b0C. Programmierbare Thermostate sind leicht auswechselbar und beheizen die R\u00e4ume nur bei Bedarf.<\/p>\n<h3>Heizk\u00f6rper freir\u00e4umen<\/h3>\n<p>Um die Heizk\u00f6rper effektiv nutzen zu k\u00f6nnen, sollten diese unbedingt frei stehen. Das Abdecken durch Verkleidungen, Vorh\u00e4nge, Gardinen oder das Verstellen mit M\u00f6beln gilt es deshalb, unbedingt zu vermeiden. <strong>Um einem W\u00e4rmeverlust \u00fcber die Wand entgegenzuwirken, kann hinter dem Heizk\u00f6rper zus\u00e4tzlich eine Isolationsschicht aus Styropor und Aluminium angebracht werden.<\/strong> Das reflektiert die W\u00e4rme und erh\u00f6ht die Effizienz der Heizung. Heizk\u00f6rper sollten vor der Inbetriebnahme gut entl\u00fcftet sein. Gluckernde, schlecht entl\u00fcftete Heizk\u00f6rper sind ineffektiv und werden schnell zur Kostenfalle.<\/p>\n<p>Ebenfalls vor Beginn der Heizperiode sollte noch einmal \u00fcberpr\u00fcft werden, ob Fenster und T\u00fcren richtig abgedichtet sind. Ist das nicht der Fall, kann mit Schaumstoffdichtungsband g\u00fcnstig Abhilfe geschaffen werden. <strong>Wichtig f\u00fcr ein gutes Raumklima ist richtiges L\u00fcften. Besonders im Wohnzimmer, wo sich viele Menschen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum aufhalten, sollte drei bis vier Mal t\u00e4glich gel\u00fcftet werden.<\/strong> Kurzes Sto\u00dfl\u00fcften ist lange angekippten Fenstern unbedingt vorzuziehen. Durch ein Ankippen der Fenster findet kaum ein Luftaustausch statt, stattdessen k\u00fchlt die angrenzende Wand aus.<\/p>\n<h3>Richtig l\u00fcften spart Heizkosten<\/h3>\n<p>Beim L\u00fcften sollte man daran denken, die Heizk\u00f6rper auf Frostschutzstufe zu stellen, da diese sonst durch die einstr\u00f6mende Luft aktiviert werden und sprichw\u00f6rtlich zum Fenster hinaus geheizt wird. <strong>T\u00fcren zu weniger beheizten R\u00e4umen, wie zum Beispiel zwischen Wohnzimmer und Flur sollten geschlossen gehalten werden.<\/strong> Statt der erw\u00fcnschten W\u00e4rme gelangt n\u00e4mlich vor allem Luftfeuchtigkeit in den k\u00e4lteren Raum, wo diese kondensiert und zu Schimmelbildung f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit l\u00e4sst sich leicht mit einem handels\u00fcblichen Thermo-Hygrometer (einem Thermometer mit Luftfeuchtigkeitsmessger\u00e4t) \u00fcberpr\u00fcfen. <strong>Bei einer Luftfeuchtigkeit von \u00fcber 60 Prozent sollte unbedingt gel\u00fcftet werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Sollten im Wohnzimmer Rolll\u00e4den vorhanden sein, empfiehlt es sich, diese in der Nacht herunterzulassen.<\/strong> So kann der W\u00e4rmeverlust \u00fcber die Fenster um bis zu 50 Prozent reduziert werden. G\u00e4nzlich verzichtet werden sollte auf den Einsatz von Heizgebl\u00e4sen oder \u00d6lradiatoren. Der Einsatz von Elektroenergie zur W\u00e4rmegewinnung ist ineffizient und \u00e4u\u00dferst teuer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Herbst beginnt auch die Heizperiode. Da die W\u00e4rmeenergie den gr\u00f6\u00dften Teil der gesamten Energiekosten ausmacht, l\u00e4sst sich durch richtiges Heizen schnell und ohne gro\u00dfen Aufwand bares Geld sparen. 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