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  • 2. Okt. 2012

    Der Herbst steht vor der Tür, die Tage werden kürzer und man macht es sich gerne wieder in den eigenen vier Wänden gemütlich – mit einer kuscheligen Decke, einem Glas Tee und einem dicken Schmöker. Richtig einladend wird die heimische Kuschelecke, wenn sie mit zahlreichen weichen Kissen in unterschiedlichen Texturen und Mustern aufgewertet wird. Leider werden die eigenen Vorstellungen und Geschmäcker nicht immer von dem erfüllt, was die Möbel- und Textilindustrie produziert. In diesen Fällen ist es hilfreich, selbst Hand anzulegen und sich im Nu eigene Kissen zu gestalten.

    Hotelverschluss – Ein guter Einstieg für Nähanfänger

    Viele Nähanfänger trauen sich häufig nicht an Kissen heran, da sie zu viel Respekt vor Knopflöchern oder dem Einnähen eines Reißverschlusses haben. Ein bewährter Trick für Näheinsteiger ist der sogenannte Hotelverschluss, bei dem die Kissenhülle nur durch zwei sich überlappende Stoffe verschlossen wird.

    Zur Herstellung dieses Verschlusses werden drei Rechtecke aus Stoff benötigt: Das erste Rechteck besitzt die Maße des Kissens (plus jeweils fünf Zentimeter Zugabe in der Höhe und Breite) und wird die spätere Kissenvorderseite. Die Rückseite besteht aus zwei Rechtecken. Bei einem senkrechten Hotelverschluss wird die Höhe der Rechtecke wie bei der Vorderseite gewählt, die Breite umfasst dreiviertel der Vorderseitenbreite. Bei einem waagerechten Verschluss gilt dasselbe Prinzip, nur anders herum.

    Sorgfältig säumen und üppig dekorieren

    Der erste Nähschritt ist das Säumen der Verschlusskanten. Dazu wird eine Quer- (bei waagerechten Verschlüssen) bzw. eine Längsseite (bei senkrechten Verschlüssen) gesäumt, sodass der Saumumschlag auf der linken Stoffseite liegt. Anschließend wird die Kissenvorderseite mit den zwei kleineren Rechtecken an allen vier Kanten vernäht. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die rechte Stoffseite bei allen drei Teilen innen liegt und die Saumnähte mittig überlappen. Anschließend werden alle vier Kanten mit einem Zickzack-Stich versäumt.

    Kissenvielfalt selbst gemacht

    Damit können schnell und leicht Kissenhüllen nach eigenem Belieben hergestellt werden. In der jetzt nahenden kälteren Jahreszeit bieten sich wärmende Materialien, wie Fleece, Teddyplüsch und Flanell an. Auch dickere Pelzstoffe lassen sich zu ansehnlichen und gemütlichen Accessoires auf der Couch verarbeiten. Viele Stoffgeschäfte halten Strickstoffe mit Zopfstrick- oder Norwegermuster in allen erdenklichen Farben bereit. So wird rustikale Wohnatmosphäre auf das heimische Sofa gezaubert. Wer es gerne etwas bunter mag, kann die Vorderseite der Kissenhüllen vor dem Zusammennähen noch mit Bändern oder Applikationen verzieren.

    Auch Bommel oder Fransen lassen sich ohne großen Aufwand mit einnähen und verstärken den Gemütlichkeitsfaktor. Im Stoffladen oder im Internet kann man schnell fündig werden und die Kissenlandschaft auf das restliche Wohngefühl abstimmen. Somit können auch Kissen bei der jahreszeitlichen Dekoration mit einbezogen werden und man kann sich pünktlich zum Herbstbeginn eine gemütliche Kissenlandschaft für die kältere Jahreszeit herrichten.

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