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  • 18. Jul. 2013

    Wer neben der standardmäßigen Couch seinem Wohnzimmer mit einem stilvollen Sitzelement klassische Eleganz verleihen möchte, hat heutzutage die Gelegenheit auf Designklassiker vergangener Jahrzehnte zurückzugreifen. Ob Weltausstellung, Spitzenhotels oder James-Bond-Filme, diese Möbelstücke sind in aller Welt bekannt und beliebt.

    Sessel mal anders: Barcelona-Stuhl und Egg Chair

    Zeitlos mit Stahl und Leder, so präsentiert sich der Barcelona-Stuhl, der 1929 vom Architekten Ludwig Mies van der Rohe entworfen wurde. Zwei dieser Stühle sollten dem spanischen Königspaar als Sitzgelegenheit während der Eröffnung der Weltausstellung dienen. Außerdem gehörte der Barcelona-Stuhl zum Gesamtensemble der architektonischen Entwürfe für den deutschen Pavillon. Produziert wird er heute von der Firma Knoll International.

    Ebenso bequem, aber in völlig anderem Design wurde der Egg Chair 1958 für die Inneneinrichtung des Radisson Hotels in Kopenhagen von Arne Jacobsen entworfen. Er zeichnet sich durch seine organische Form aus, Geraden wird man bei diesem Sessel nicht finden. Auch heute noch steht er in der Lobby des Hotels. Berühmt wurde er durch seinen indirekten Auftritt in einem James-Bond-Film.

    Hocker – vielseitig im Einsatz

    Max Bill entwarf 1954 mit dem Ulmer Hocker das wohl minimalistischste Möbelstück seiner Zeit. Der Hocker besteht lediglich aus 3 Holzbrettern und einer Holzstange, ist aber sowohl als Sitzgelegenheit wie auch als Tisch oder Regal nutzbar. Ebenfalls 1954 wurde von dem US-Amerikaner Isamu Noguchi der Rocking Stool kreiert, auf dem man aufgrund einer gewölbten Unterseite schaukeln kann. Zu seinen weiteren Designentwürfen zählte übrigens auch der in Deutschland äußerst beliebte Nierentisch. Beide Hocker werden heute von Vitra produziert.

    Designklassiker Tulpenstuhl

    Mit dem Ziel überflüssige Stuhlbeine abzuschaffen, entwarf der Finne Eero Saarinen 1958 den Tulpenstuhl. So kommt die Plastikschale mit nur einem Bein aus und war besonders in den 70er Jahren beim Publikum beliebt. Seit dieser Zeit ist der Klassiker auch im Museum of Modern Arts in New York vertreten. Einen Tisch passend zu seinem Stuhl entwarf Saarinen ebenfalls. Den Erfolg seiner Möbel erlebte er allerdings nicht mehr, er verstarb 1968.

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